SV Treptow 46 – Borussia Friedrichsfelde

SV Treptow 46 – Borussia Friedrichsfelde       2:5

Hellersdorfer FC II – Borussia Friedrichsfelde II       2:4

Frauen Borussia Friedrichsfelde – 1.FC Marzahn 94     5:0

Spielbericht I.Herren:

Am 13.Spieltag musste  Borussia Friedrichsfelde zum schweren Auswärtsspiel bei Treptow 46 antreten. Das der Gegner auf eigenem Platz nicht zu unterschätzen ist, zeigte das 1:1 beim aktuellen Spitzenreiter Hürtükel vom letzten Spieltag. Nach der Vorbesichtigung des Platzes war jedem klar, dass ein technisches, versiertes Spiel nicht zustande kommen würde. Jedem Spieler war klar,dass man hier nur über Kampf und Einsatz zum Erfolg kommen. Trainer Roland Sahr vertraute zum größten Teil der Siegerelf vom letzten Spieltag. In den ersten Minuten versuchte Borussia das Spiel und den Ball zu kontrollieren. Beim Gastgeber war bereits nach 10 Minuten klar, dass man hier nur mit hohen Bällen nach vorne, zum Erfolg kommen wollte. In der Folgezeit übernahm Borussia immer mehr das Spielgeschehen und wurde dafür  in der in der 15.Minute belohnt. Matze drang beherzt von rechts in den Strafraum ein – seine flache Flanke braucht der völlig freistehende Chris nur noch einzuschieben. Zu diesem Zeitpunkt eine verdiente Führung. Doch kurze Zeit später kam wieder der Bruch im Spiel. Eine völlig missglückte Aktion von Harder, direkt am eigenen Strafraum, kam postwendend zurück doch anstatt den Ball wieder nach vorne zu bolzen, versuchte Harder den Ball quer zulegen, was der gegnerische Stürmer geahnt hatte. Dieser ließ sich diese Chance nicht nehmen und schoss unhaltbar ins rechte untere Eck.  Ein völlig unnötiger Gegentreffer. Danach verflachte die Partie. Beide Mannschaften bauten kaum Druck auf. In den letzten Minuten vor der Halbzeit wurde es dann doch nochmal gefährlich. Chris wurde an der Strafraumgrenze angespielt, tankte sich durch 2 Mann durch, doch sein Schuss ging knapp über das Tor. So ging es mit einem 1 zu 1 in die Pause.

Nach der Pause versuchte Borussia das Spielgeschehen wieder zu bestimmen. Trotzdem musste man jederzeit aufpassen, dass nicht doch mal ein Ball durch die bis dahin sichere Abwehr von Borussia rutschte! Nach 10 Minuten wurde der Druck von Borussia belohnt. Nach einem Eckball wurde der Ball nicht weit genug von Treptow geklärt und Robert konnte mit einem schönen Distanzschuss ins linke untere Eck die erneute Führung erzielen. Doch Treptow gab nicht auf. Bei einem schönen Distanzschuss von Treptow hatte Borussia Glück das der Ball nur an die Latte ging. Alle anderen Möglichkeiten wurde bis zu diesem Zeitpunkt durch Max und der gut stehenden Abwehr von Borussia vereitelt. Treptow versuchte nochmal alles nach vorne zu werfen und genau in dieser kurzen Drangphase fiel das 3:1 für Borussia. Jonas spielte einen langen Pass von der Mitellinie und Alex konnte diesen mit einem schönen Volleyschuss verwerten. Damit war der Siegeswille von Treptow gebrochen. Ingo erhöhte anschliessend nach schöner Einzelleistung noch auf 4:1 und wiederum Robert krönte seine gute Leistung mit seinem zweiten Tor an diesem Tag. Der anschliesende Treffer durch Treptow spielte dann keine Rolle mehr. Durch diese kämpferische Leistung konnte Borussia wichtige Punkte gegen den Abstieg einfahren. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ist die gute Abwehrleistung von Micha hervorzuheben. Borussia sollte sich durch den zweiten Sieg in Folge das nötige Selbstvertrauen eingeholt haben um auch in den nächsten Partien bis zur Winterpause an diese Leistung  anknüpfen zu können.

Tore: Chris, Ingo, Alex, Robert (2)

Am Sonntag, dem 27.11.2011 um 14:00 Uhr spielt die I.Herrenmannschaft gegen den SV Treptow 46. Gespielt wird auf dem Platz in der Eichbuschalle. Das gegnerische Team ist derzeit auf dem 15. Tabellenplatz und hat in 12 Spielen einen Sieg eingefahren. Gespielt wird auf einem Rasenplatz, also an das richtige Schuhwerk denken!!!

  • Datum: 27.11.2011
  • Treffpunkt Zachert: 12:00 Uhr
  • Treffpunkt Eichbuschalle: 12:30 Uhr
  • Anpfiff: 14:00 Uhr
  • Rasenplatz

Auf gehts Borussia……

Mannschaftsfoto SV Treptow 46

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Borussia Friedrichsfelde sammelt Punkte….

Endlich wurden wieder 3 Punkte eingefahren. Die I.Herrenmannschaft von Borussia Friedrichsfelde und auch die II. Herren haben ihre Punktspiele auf eigenem Platz gewonnen:

Borussia Friedrichsfelde – BSC Rehberge II  2:1 

Borussia Friedrichsfelde II – Baumschulenweg II  6:1

Auch die Abteilung Frauenfußball von Friedrichsfelde hat ihr Auswärtspiel mit bei RW 90 Hellersdorf gewonnen.

RW 90 Hellersdorf – Borussia Friedrichsfelde Frauen  3:5

Ein erfolgreiches Wochenende für die Mannschaften von Borussia Friedrichsfelde ging somit zu Ende. Man kann nur hoffen, dass sich die Ergebnisse am nächsten Spieltag wiederholen und alle Mannschaften wieder siegreich vom Platz gehen und weitere Punkte sammeln können.

Auf gehts Borussia….

Hier noch ein Spielbericht zum Punktspiel der I.Herrenmannschaft:

Am 11.Spieltag war Rehberge zu Gast bei der Borussia.Nach einer unglücklichen Niederlage in der Vorwoche bei Hürtükel war die I.Herren von Borussia Friedrichsfelde auf Wiedergutmachung aus. Man wollte unbedingt aus dem Tabellenkeller und das merkte man in den ersten Minuten. Das Spiel war noch nicht ganz angepfiffen da konnte Matze ungehindert durch die ganze Abwehr von Rehbergespazieren und schoss nach 50 Sekunden aus spitzen Winkel das 1:0. Der Anfang war gemacht. In der Folgezeit versuchte Borussia über die Außenbahnen (Ingo und Alex) zum Erfolg zukommen, aber wie in der Vergangenheit kam man gut bis zur Strafraumgrenze und dann kamen die Zuspiele zu ungenau. Rehberge kam mit der Zeit besser ins Spiel und hatte gerade bei einigen Standardsituationen gute Gelegenheiten die aber nicht genutzt wurden. Dann kam die erste Hiobsbotschaft. Bei einem Befreiungsschlag aus der eigenen Abwehr verletzte sich Abwehrspieler Dennis und musste  mit Verdacht auf  Handgelenksbruch ins Krankenhaus. Für ihn kam der erfahrene Danilo ins Spiel. Zeit zum Verschnaufen gab es aber keine. Borussia gab allmählich das Spiel aus der Hand und verlagerte sich zunehmends aufs Kontern. Ein sehr gute Möglichkeit hatte Paul nach einem Abstoß von Harder. Dieser ging an Freund und Feind vorbei und Paul schoß knapp am Tor vorbei. Dann schwächte sich Borussia wiedermal selber. Nach einem Foulspiel sah Paul zurecht die gelb-rote Karte und somit musste Borussia ca. 60 Minuten in Unterzahl spielen. Nach einem vermeintlichen Rückpass gab es kurz vor der Halbzeit nochmal eine sehr gute Möglichkeit von Rehberge die aber nicht genutzt werden konnte. Mit einem glücklichen 1:0 ging man in die Halbzeit. Nun hieß es nicht die selben Fehler wie gegen den BSV Hürtükel zu machen. Man konzentrierte sich voll und ganz auf die Abwehrarbeit, aber trotzdem hatte man sehr gute Kontergelegenheiten da Rehberge sehr offensiv auftrat. Matze versuchte von die Bälle zu halten und hinten stand die Abwehr erstmal sicher. Eine dieser Kontergelegenheiten führte fasst zum Tor als Jonas knapp am Keeper von Reheberge scheiterte. Eine andere Möglichkeit hatte Harder als er nach Ecke von Alex frei zum Kopfball kam aber dieser sein Zeil verfehlte. Reheberge versuchte alles um den Abwehrriegel von Borussia zu brechen, aber das gelang ihnen kaum. Nach einem Freistoß von der Mittellinie spielte Rehberge auf Abseits und Ingo stand goldrichtig und köpfte das 2:0 für Borussia. Damit erhöhte man den Druck auf Reheberge. Angriff um Angriff musste nun Borussia überstehen. Eine Flanke von Rehberge köpfte Micha aufs eigene Tor aber Torwart Max war auf dem Posten und bewahrte Borussia mit einem starken Reflex die Führung. In der Folge kam Reherge zwar noch zum Anschlusstreffer aber das sollte an diesem Spieltag nicht reichen. Am Ende wurde es nochmal richtig knapp als der Stürmer von Rehberge 3 Spieler von Borussia alt aussehen ließ und sein Schuss nur Zentimeter am Tor vorbei ging. Nach dem Schlusspfiff war die Erleichterung groß. Trotz Unterzahl konnte man eine Führung endlich mal über die Zeit bringen. An diese geschlossene Mannschaftsleitung heisst es nun in der kommenden Wochen anzuknüpfen.

Auf diesem Wege wünschen wir Dennis natürlich alles Gute und eine schnelle Genesung seiner Handverletzung!!!

Tore: Matze,Ingo

(Spielbericht von Matze)

Ein ganz normaler Spieltag….

In Berlin finden an jedem Wochenende rund 1500 Fußballspiele statt. Es wird gekickt und gejubelt, getreten und gepöbelt. Eine Stichprobe an einem ganz normalen Spieltag im Poststadion.

Ein Sonntagmorgen im November, es ist noch still auf dem Gelände des Moabiter Poststadions. Das wird sich bald ändern, 13 offizielle Spiele sollen hier heute angepfiffen werden, dazu kommen Freizeitfußballer, die die Kunstrasenfelder zum Kicken nutzen. Kinder, Frauen und Männer, Dicke und Dünne, Alt und Junge, Charlottenburger und Köpenicker: Jedes Wochenende trifft sich ganz Berlin in rund 1500 Spielen auf den Fußballplätzen der Stadt. Dabei geht es rau zu, manchmal muss man lachen, manchmal möchte man weinen, manches lässt einen ratlos zurück.

9 Uhr, B-Junioren, Bezirksliga: SC Union 06 – Borussia Pankow 1960

Um kurz nach halb sechs ist Silvio Baumann am anderen Ende der Stadt aufgestanden, „völlig umsonst“, wie der Trainer von Borussia Pankow nun feststellt. Seine Spieler traben gerade vom Warmmachen zurück Richtung Kabine, als Baumann ihnen mitteilt, dass der Gegner nicht antritt. Gerüchte gab es schon vorher, jetzt haben die Pankower Gewissheit, dass Union 06 nicht genügend Spieler hat. „Dann fahren wir eben nach Hause“, sagt Baumann. „Manchmal ham die einfach keen Bock“, sagt der Platzwart. Er selbst war schon um 7 Uhr in seinem muffigen Büro, weil er die Ansetzungen falsch gelesen hat. Seinen Ärger spült er mit Kaffee runter.

10.00 Uhr, Altliga Ü40 A, Kreisliga A: SC Union 06 – SG Oberspree

„Was heißt hier ,Geh doch nach Afrika‘?“, brüllt die türkische Nummer 8 des SC Union und reißt sich ihr Trikot vom rundlichen Leib. „Was wollt ihr Scheiß-Ossis? Ich bin deutscher als ihr!“ Der Torwart brüllt von hinten, der Stürmer brüllt von vorne, die Zuschauer brüllen von außen. Eine Schlägerei droht, der Schiedsrichter pfeift ab, obwohl noch ein paar Minuten zu spielen sind. „Ich bau euch die Mauer wieder auf, mit roten Legosteinen!“, meckert Nummer 8 vor sich hin, ein Mitspieler legt ihr den Arm um die Schultern. Die Bewohner der fast fertigen Neubauten am südlichen Ende der Anlage müssen sich auf laute Wochenenden einstellen. Auf sechs Plätzen wird teilweise gleichzeitig gespielt, der Kenner unterscheidet zwischen gummigefülltem und sandgefülltem Kunstrasen. Gebrüllt wird überall.

10.40 Uhr, C-Junioren, Bezirksliga: Berliner AK – FC Nordost Berlin

Es duftet nach Kaffee und Tee, Gebäck wird gereicht. Eine türkische Familie frühstückt am Spielfeldrand. Daneben hat ein Vater Platz genommen, um seinen Sohn zu beobachten. „Der Junge wohnt bei seiner Mutter am anderen Ende der Stadt“, sagt er. „Ich habe sonst kaum Möglichkeiten, ihn zu sehen.“

12.20 Uhr, C-Jugend, Bezirksklasse: Berliner AK II – SFC Stern 1900

Hier wird niemand mehr ein Messi. Aber die Jungs rennen und kämpfen, rudern beim ungelenken Sprint mit den dünnen Armen. Am Rand stehen Eltern in der Novembersonne, der Ball klatscht an den Pfosten, ein Vater dreht sich zu seiner Frau um: „Hätt der net nei geh könne?“ Laut ist nur der Trainer des Berliner AK, der abwechselnd auf Deutsch und Türkisch Kommandos („Ich will den ersten Ball!“) brüllt, die Eltern verdrehen die Augen. Als es zur Halbzeit in die Kabine geht, reicht ein Spieler seine verschwitzten Schienbeinschoner z um Trockenwischen an seine Mutter weiter. Der Schiedsrichter ist kaum älter als die Spieler, trotzdem hat er das Spiel im Griff. Erst wenn man näher herangeht, hört man, wie sich die Zwölfjährigen vor dem Eckball zuzischen: „Halt die Fresse! Ich fick dich!“ Alles wirkt so wahnsinnig verbissen. Hat hier überhaupt irgendjemand Spaß?

12.00 Uhr, Männer, Kreisliga C: SK Türkyurt 01 II – SV Buchholz II

Die Buchholzer haben schnelle Stürmer, Türkyurt nur seine Vergangenheit. Vor zehn Jahren spielte der Klub als SV Yesilyurt noch im DFB-Pokal gegen den SC Freiburg. Nach dem Aufstieg in die Oberliga folgten Insolvenz und Neugründung als SK Türkyurt. Buchholz liegt zurück, die Kraft lässt nach, die Bälle verspringen immer häufiger. „Ist das peinlich. Und ihr wollt aufsteigen?“, ruft ein Türkyurt-Spieler hämisc h. Abpfiff. Der Torwart von Türkyurt zündet sich noch auf dem Kunstrasen eine Kippe an. „Ey, Schiri!“ Jeder Pfiff des Schiedsrichters wird kommentiert, in fast jedem Spiel. „Ey, Schiri!!“ Die Hobbyspieler imitieren die schlechten Angewohnheiten der Profis, bestürmen den Mann mit der Pfeife und bilden eine Traube um ihn. „Ey, Schiri!!!“ Hinter dem Rücken des Unparteiischen wird nachgetreten, Spieler gehen theatralisch zu Boden. „Ey, Schiri! Ey!!!!“

14.00 Uhr, Frauen, Bezirksliga: Berliner AK – SSV Köpenick-Oberspree

Sieben gegen sieben auf dem Kleinfeld. Das Tempo ist gemächlich, Köpenick- Oberspree deutlich überlegen. „Macht doch mal die Augen auf! Mann, Leute! Wir hatten so tolle Chancen“, bettelt die Trainerin des BAK in der Halbzeit, ihre Spielerinnen sind zu Boden gesunken. Junge Männer kicken in Lederjacken auf ein leeres Tor und riskieren bei gewagten Volleyschüssen, dass ihre Sonnenbrillen aus dem Haar fallen.

14.00 Uhr, Männer, Regionalliga: Berliner AK – FC St. Pauli II

Der schwarze Bus mit dem Totenkopflogo parkt schon seit Stunden vor dem Stadioneingang, ein Hauch von Profifußball ist zu Gast in Moabit. St. Pauli hat überall Fans, davon zeugen mehrere Dutzend Zuschauer mit Buttons, Punkfrisuren und Piercings sowie ein Transparent der „Braun-Weißen Spreepiraten“. Die C-Jugend-Spieler des BAK haben sich umgezogen und stehen als Balljungen hinter den Banden, auf denen für die „Rechtsanwälte Göktekin und Aygar“ oder das „Autohaus Moritzplatz“ geworben wird. Der BAK ist nach Hertha und Union die drittbeste Mannschaft Berlins, hier spielen disziplinierte Profis, Bierbäuche gibt es nur auf der Tribüne. Die beiden Damen an der Theke der Würstchenbude haben mit dem Andrang der St.-Pauli-Fans nicht gerechnet, die Brötchen sind längst aus.

14.00 Uhr, Männer, Kreisliga A: ASV Berlin – SC Teutonia II

Foul. Spieler bleibt liegen, ein Zuschauer sprintet mit Medizinköfferchen auf den Platz. Kurze Behandlung, Sprint zurück, stolzes Grinsen: „Dr. Müller-Wohlfahrt, oder?“ Der ASV verschießt zwei Elfmeter, Teutonia gelingt in der 90. Minute das 2:1, große Trauer, riesiger Jubel. Immer wieder sieht man Spieler, die fußballerisch herausragen: der bei Flanken unbezwingbare Hellersdorfer Torwart, der spinnenbeinige Dribbler vom ASV, der routinierte Rechtsverteidiger von Teutonia.

16.30, Trainingskick: Sierra Sport And Culture Club

Die Sonne geht hinter den Hügeln des Fritz-Schloß-Parks unter, auf den Plätzen oberhalb des Stadions kriecht die Feuchtigkeit aus dem Boden. Freizeitfußballer, die meisten aus Sierra Leone, trainieren für ein Turnier afrikanischstämmiger Teams. Ein Deutscher mit aufgetürmten Rastazöpfen spielt mit, barfuß. Der Torwart trägt Jeans, ein Stürmer im kompletten Outfit des FC Bayern verdribbelt sich. „Stupidness! Play di ball in di middle, mon!“, ruft der Trainer belustigt. Der Bayern-Dribbler rutscht auf dem nassen Laub aus und glitscht meterweit über den Rasen, alle lachen. Das Schlüsselbrett im Platzwart-Kabuff hat sich wieder gefüllt, die Kabinen und Plätze leeren sich. Bald werden nur noch die Hobbyspieler da sein. „Die spielen, bis es stockdunkel ist“, sagt der Platzwart. „Dann hauen sie ab.“ Und kommen am nächsten Wochenende wieder.

(Quelle:http://www.tagesspiegel.de/sport/und-ihr-wollt-aufsteigen/5859956.html)

BSV Hürtürkel – Borussia Friedrichsfelde

BSV Hürtürkel – Borussia Friedrichsfelde           2:1

Endlich war es wieder soweit!!! Die Sperre für die I.Herrenmannschaft von Borussia Friedrichsfelde wurde aufgehoben und die Jungs durften sich nun auch endlich wieder spielend auf Amateurplätzen blicken lassen. Gegner am letzten Sonntag war dann also BSV Hürtürkel. Bei strahlendem Sonnenschein aber niedrigen Temperaturen haben die Jungs eine gute erste Halbzeit hingelegt auf dem Kunstrasen. Sie gingen sogar nach einer Ecke mit 1 zu 0 in Führung (Torschütze: Chris) und ließen kaum was anbrennen. Am Ende des Spiels standen jedoch 2 Treffer auf der Seite von Hürtürkel und die Jungs haben die 3 wichtigen Punkte liegen gelassen. Diesem Gegner hätte man in der Fremde Punkte abnehmen können. Aber nun gut, Mund abwischen, weiter machen!!!!

Der Schiedsrichter von Süden 09 war stets um eine faire und saubere Partie bemüht, hat aber in manchen Situationen einfach nicht das Fingerspitzengefühl gehabt um dem Spiel eine klare Linie zu geben. Er war mehr damit beschäftigt Zuschauer hinter die Laufbahn zu schicken, Zuschauer hinter den Toren zu verscheuchen und darauf zu achten das beide Vereine auf ihrer Seite stehen. Auch schnell ausgeführte Einwürfe und Freistöße gab es nicht, da der Schiedsrichter penibel genau darauf achtete wo der Ball die Auslinie passiert hat. Ein gutes hatte seine Linie jedoch. Jedes Foul, jede Meckerei wurde von ihm angemahnt und bei Wiederholung mit Gelb bestraft.

Im großen und ganzen ein faires Spiel an einem schönen sonnigen Sonntag!!!

Berliner-Fussball-Verband klärt auf….

Nun hat der Berliner-Fussball-Verband auch auf andere Ereignisse auf Berliner Amateurplätzen reagiert. Auch nach dem Fair-Play-Wochenende gibt es noch immer Menschen die sich auf dem Fussballplatz und auf den Rängen einfach nicht im Griff haben. Der Tagesspiegel hat nun folgenden Bericht veröffentlicht:

Fünf Berliner Fußballteams gesperrt!!!

Der Berliner Fußballverband (BFV) geht mit ungewohnter Härte gegen die Häufung der Gewalt auf Berliner Amateurplätzen vor. Vier auffällig gewordene Spieler und fünf komplette Mannschaften wurden vorerst suspendiert. Bis zum Verhandlungstermin vor dem Sportgericht wurden Vorstrafen ausgesprochen – mit drastischen Folgen: Alle Spiele, die in diesem Zeitraum stattgefunden hätten, werden mit 0:6 gegen die gesperrten Mannschaften gewertet. Somit wirkt sich die Maßnahme auch sportlich auf alle anderen Mannschaften in den jeweiligen Ligen aus. Die Vorstrafen wurden nach Stellungnahmen der an den Vorfällen beteiligten Vereine und Schiedsrichter verhängt. „Die Aussagen darin widersprechen sich teilweise, jeder gibt dem anderen die Schuld“, sagt Helmut Freitag, Präsident des SC Berliner Amateure. Die zweite Mannschaft seines Vereins wurde gesperrt, weil es während der Partie bei Borussia Friedrichsfelde zu Auseinandersetzungen zwischen Spielern und Zuschauern gekommen war. „Wir verurteilen den Vorfall und werden auch intern Konsequenzen ziehen, die Praxis des BFV halten wir aber für fragwürdig“, sagt Freitag. Jürgen Pufahl, Präsidialmitglied für Recht und Satzung beim BFV, sieht die Vorsperren dagegen als legitimes Mittel und auch rechtlich abgesichert. „Diese Maßnahmen werden nur gezogen, wenn auch eine spätere Verurteilung zu erwarten ist“, sagt der BFV-Funktionär. Der Verband will mit den Vorsperren offenbar ein sichtbares Zeichen setzen. „Alle können sich jetzt darauf einstellen, dass die Gangart härter wird“, sagt Pufahl. Er weist aber auch darauf hin, dass die Vorsperren angefochten und die Spielwertungen gegebenenfalls zurückgenommen werden können. Darüber wird nun das Sportgericht von Fall zu Fall entscheiden. Ein weiterer betroffener Verein ist der VfB Sperber Neukölln aus der Bezirksliga. Laut BFV sollen hier nach dem Spiel gegen den Friedenauer TSC insgesamt etwa 20 Zuschauer und Spieler den Schiedsrichter bedrängt und tätlich angegriffen haben. Vereinspräsident Bernhard Hartwig zeigt Verständnis für die Strafe, auch wenn der Vorfall sowohl vereinsintern als auch gerichtlich noch nicht aufgeklärt ist. „Irgendwas muss ja passieren, sonst schreitet das immer weiter fort“, gibt sich Hartwig einsichtig. Die härtere Gangart des Verbands findet er grundsätzlich richtig, „aber ob es etwas bringt, ist eine ganz andere Frage“.